Graphic Recording
+ Struktur + Expertise + Interaktion
Ein gutes Graphic Recording ist weit mehr als ein kreativ gestaltetes Protokoll!
Das Bild kann zu einem zentralen, verbindenden Element Ihrer Veranstaltung werden.
Damit das gelingt, sind bei jedem Auftrag drei Qualitäten entscheidend:

Graphic Recording
+ Struktur und Konzept
Was sind die wichtigsten Themenblöcke und wie hängen sie zusammen? Welche Gesamtstory soll das Bild vermitteln? In der Vorbereitung Ihrer Veranstaltung entwickeln wir gemeinsam ein Bildkonzept, abstrakt oder metaphorisch, das dem Graphic Recording eine innere Logik gibt. Die grobe Skizze hilft mir später beim Live-Zeichnen, die Inhalte richtig einzuordnen. Am Ende sind Bild- und Veranstaltungsstruktur aus einem Guss.
Graphic Recording
+ fachliche Expertise
Welche Themen sind wichtig, welche nebensächlich? Wie lassen sich Aussagen in Szenen zusammenfassen, ohne ihre Bedeutung zu verlieren? Damit kein willkürliches Sammelsurium entsteht, muss ein Graphic Recorder priorisieren, einordnen und in einem kohärenten Bildsprache übersetzen. Das setzt ein tiefes Sachverständnis voraus. Als Ingenieur und ehemaliger Manager in Großunternehmen scheue ich mich nicht vor spezialisierten Themengebieten. Ich kann fast immer an frühere Projekte und Erfahrungen anknüpfen und arbeite mich mit Freude und Neugier in neue Themen ein.


Graphic Recording
+ Interaktion aller Beteiligten
Das sichtbare Ergebnis – das Bild – ist nur ein Teil dessen, was ein gutes Graphic Recording für Ihre Veranstaltung leisten kann. Unsichtbar (aber umso wichtiger!) ist, dass die Menschen im Raum, Teil eines gemeinsamen Schöpfungsprozesses werden: Teilnehmenden lade ich ein, in der Pause vorbeizuschauen und ihre Perspektiven einzubringen. Referent:innen sehen, wie ihre Botschaft aufgenommen wird. Und mit der Moderator:in tausche ich mich am Ende über prägende Szenen aus. Das Graphic Recording ist damit nicht nur unterhaltsam, sondern wird zu einem substanziellen, integrierten Bestandteil Ihrer Veranstaltung.
Graphic Recording – Projektbeispiele
Seid 2013 habe ich über 400 Veranstaltungen als Graphic Recorder begleitet – von Fachkonferenzen über Strategieworkshops bis zu internationalen Gipfeltreffen.
Analog, digital oder remote —
Graphic Recording für jede Veranstaltungsform
Analoges Graphic Recording

Mit Stiften und Papier entstehen vor Ort große, eindrucksvolle Formate — sichtbar für alle Teilnehmenden, unmittelbar erlebbar und am Ende der Veranstaltung als physisches Original übergeben. Das analoge Graphic Recording ist die klassische Form und entfaltet durch seine physische Präsenz eine besondere Wirkung im Raum.
Digitales Graphic Recording

Auf dem iPad entstehen Bilder, die sich unmittelbar in bestehende Präsentationen integrieren lassen, in höchster Auflösung vorliegen und einfach geteilt werden können. Ideal für hybride Veranstaltungsformate, bei denen Vor-Ort- und Remote-Teilnehmende gleichermaßen eingebunden werden sollen.
Online/Remote Graphic Recording

Große Videokonferenzen und Online-Workshops sind kommunikativ herausfordernd. Das Live-Visualisieren auf dem iPad oder Miro-Board — direkt in die Videokonferenz eingebettet — fördert den Austausch, schafft Struktur und ermöglicht es den Teilnehmenden gemeinsam an etwas zu arbeiten, auch wenn sie sich an unterschiedlichen Orten befinden.
Der Mehrwert von Graphic Recording –
für Ihre Branche
Komplexe Wertschöpfungsketten, strenge Regulierung und lange Entwicklungsverfahren – in der Pharma- und Chemieindustrie müssen viele Beteiligte das gleiche Grundverständnis entwickeln. Ein Graphic Recording macht Prozessschritte von der Forschung über die Zulassung bis zur Produktion sichtbar, ordnet Schnittstellen und Verantwortlichkeiten ein und hilft, blinde Flecken in komplexen Abläufen zu identifizieren.

Elektrifizierung, autonomes Fahren, globaler Wettbewerb – die Automobilbranche ist geprägt von Umbruch und Wandel. Ein Graphic Recording hilft, auf Fachkonferenzen und Strategieworkshops die Vielzahl an Entwicklungsfeldern in einem Gesamtbild zu verorten und die Orientierung zu bewahren. Wenn technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Perspektiven aufeinandertreffen, schafft die Visualisierung ein gemeinsames Verständnis.

Regulatorische Anforderungen, digitale Transformation und sich verändernde Kundenerwartungen – die Finanzbranche ist geprägt von abstrakten, datengetriebenen Themen, die oft schwer greifbar sind. Ein Graphic Recording übersetzt Geschäftsmodelle, Prozessketten und Kundenerfahrungen in anschauliche Bilder und macht strategische Zusammenhänge für alle Beteiligten nachvollziehbar.

Erneuerbare Energien, Netzausbau, Speichertechnologien, geopolitische Unabhängigkeit – die Energiewende umfasst eine enorme thematische Bandbreite. Ein Graphic Recording bringt Struktur in die Diskussionen rund um Planung, Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Energieprojekten und macht das Zusammenspiel technischer, wirtschaftlicher und politischer Faktoren auf einen Blick sichtbar.

Systemarchitektur, Datenflüsse, UX, künstliche Intelligenz – IT-Themen sind von Natur aus abstrakt. Ein Graphic Recording übersetzt technische Komplexität in verständliche Bilder und hilft, bei Digitalisierungsprojekten alle Beteiligten – vom Entwicklungsteam bis zur Geschäftsleitung – auf denselben Stand zu bringen. So wächst während des Workshops oder der Konferenz aus Fachpräsentationen und Diskussionen ein Bild vom gemeinsamen Vorhaben.

Veränderungsprozesse scheitern oft nicht an der Strategie, sondern an fehlendem Verständnis und mangelnder Beteiligung. Ein Graphic Recording macht den Wandel sichtbar – als gemeinsames Bild, an dem alle mitwirken. Es hilft, Zielbilder zu verankern, Widerstände zu adressieren und den Fortschritt über mehrere Workshops hinweg visuell nachzuverfolgen.

Bürgerbeteiligung, Verwaltungsprozesse und ressortübergreifende Zusammenarbeit – in Politik und öffentlichem Dienst müssen komplexe Sachverhalte für unterschiedliche Zielgruppen verständlich kommuniziert werden. Ein Graphic Recording macht den Verlauf von Diskussionen transparent und dokumentiert Ergebnisse auf eine Weise, die auch außerhalb des Fachreferats verstanden wird. Das Gefühl, an der Entstehung einer gemeinsamen Vision beteiligt zu sein, stärkt das Engagement aller Beteiligten.

Ob interdisziplinäre Forschungsprojekte, Hochschulstrategie oder Wissenschaftskommunikation — im akademischen Umfeld muss oft die Brücke geschlagen werden zwischen vielen Beteiligten, die unterschiedliche Interessen und Kenntnisse mitbringen. Ein Graphic Recording schafft eine gemeinsame visuelle Grundlage, fördert den Dialog zwischen den Disziplinen und macht Projektergebnisse und Zukunftsvisionen auch für ein breiteres Publikum zugänglich.

10 Schritte zu Ihrem Graphic Recording
Vor der Veranstaltung
Sie nehmen Kontakt auf, per Mail oder Telefon. Wir klären kurz: Wann, wo, wie lange? Was ist das Veranstaltungsformat: Präsentationen, Forumsdiskussion, Gruppenarbeit? Was sind Ihre Erwartungen am Graphic Recording? So kann ich sofort sagen, ob der Termin verfügbar ist und ein passendes Angebot schreiben .
Sie erhalten ein individuelles Angebot mit transparenter Kostenaufstellung, inklusive Honorar, Vor- und Nachbereitung, Material und ggf. Reisekosten. Alle Nutzungsrechte sind inklusive. Nach Bestätigung ist der Termin verbindlich reserviert.
In einem 30–60-minütigen Gespräch tauchen wir in Ihre Veranstaltung ein: Wie sieht die Agenda aus? Wer ist die Zielgruppe? Was sind die zentralen Themen und Botschaften? Wie läuft das ganze ab? Gemeinsam entwickeln wir eine übergreifende Bildidee: eine Metapher, eine Landkarte, ein Spielfeld — etwas, das dem Graphic Recording eine innere Logik gibt. Ich lege Ihnen eine grobe Skizze zur Abstimmung vor.
Ich arbeite mich in Ihr Thema ein: wichtige Fachbegriffe, gängige Abkürzungen, aktuelle Entwicklungen, relevante Akteure. Wenn vorab Präsentationen oder Skripte verfügbar sind, bitte ich Sie, mir diese digital zur Verfügung zu stellen. So kann ich am Veranstaltungstag Inhalte sicher einordnen und in passende Bildsprache übersetzen.
Während der Veranstaltung
Ich komme frühzeitig und nehme Papier und sämtliche Zeichenmaterialien mit. Im Großraum Berlin bringe ich bei Bedarf auch eine eigene mobile Rückwand mit. Das Papier (oft ca. 1,5 × 2,5 m) wird aufgehängt oder zuerst mit Sprühkleber auf eine große Leichtschaumplatte aufgezogen. Mit Organisation und Moderation finden letzte Abstimmungen zum Ablauf statt.
Zu Beginn der Veranstaltung erkläre ich gerne, was Graphic Recording ist und wie der Prozess funktioniert. Ich lade die Teilnehmenden ein, im Laufe des Tages vorbeizuschauen, Fragen zu stellen und mir zu sagen, wenn noch etwas Wesentliches fehlt. So wird das Graphic Recording von Anfang an zum gemeinsamen Erlebnis.
Während der Veranstaltung entsteht das Bild live. Ich höre zu, halte Kernaussagen auf Post-its fest, ordne sie in die Gesamtstruktur ein und zeichne sie ins Bild — priorisiert, strukturiert und für alle sichtbar. Im Laufe des Tages „reift“ eine große, zusammenhängende Visualisierung, die die verschiedenen Perspektiven in einem Gesamtbild vereint.
Am Ende führe ich die Teilnehmenden durch das fertige Bild — als strukturiertes Storytelling dessen, was an diesem Tag gedacht, diskutiert und entschieden wurde. Häufig fotografiere ich das Bild und zeige es per Beamer, damit auch in großen Räumen jedes Detail sichtbar ist. Ein starker Abschlussmoment für jede Veranstaltung.
Nach der Veranstaltung
Das physische Original übergebe ich direkt nach der Veranstaltung — es gehört Ihnen. Innerhalb weniger Tage erhalten Sie zusätzlich eine hochauflösende digitale Version (ca. 12.000 × 6.750 px), erstellt aus Einzelfotos und aufbereitet in Photoshop. Ideal für interne Dokumentation, Newsletter, oder als Erinnerungsposter für die Teilnehmenden. Optional produziere ich ein zwei- bis dreiminütiges Erklärvideo mit Zoom- und Hoovereffekten, das die Zuschauer durch die Visualisierung führt. Perfekt für die Kommunikation auf Intranet, Social Media oder zur Bewerbung von Folgeveranstaltungen.
Mit der Rechnungsstellung ist das Projekt formal abgeschlossen. Oft entsteht eine Zusammenarbeit über mehrere Jahre hinweg. Gibt es eine Folgeveranstaltung, dient das entstandene Bild als Ausgangspunkt: Was ist seitdem passiert? Welche Themen sind weiterhin aktuell, welche neu hinzugekommen? Manche Veranstaltungen entwickeln dabei eine richtige Graphic-Recording-Tradition.
Über mich –
Graphic Recorder mit Innovationshintergrund

Visualisieren ist nicht „nur“ zeichnen, sondern ebenso: zuhören, verstehen, analysieren, Struktur schaffen, filtern und einordnen. Oft auch hinterfragen, erläutern und anregen.
Ich bin Christian Ridder — Graphic Recorder und Business Illustrator aus Berlin.
Mein Hintergrund als Produktdesigner und Innovationsmanager, sowie die praktische Erfahrung aus mehr als 400 Visualisierungsprojekten, helfen mir dabei, mich rasch in einem Themenbereich einzuarbeiten und die passenden Bilder zu entwickeln.
Was meine Kunden Sagen
Graphic Recording anfragen
Sie planen eine Konferenz, einen Workshop oder ein Event und möchten wissen, ob Graphic Recording der richtige Ansatz ist?
Ich berate Sie gerne unverbindlich – auch telefonisch oder in einem kurzen Video-Call.


















